1959 wurde aus dem OMV der SAM |
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Männer, denen wir viel verdanken Erst vier Jahrzehnte nach der Gründung des OMV kam es in der Verbandsleitung zum zweiten Wechsel, als Hans Keller 1967 das Zepter nach 35jährigem Vorsitz an den Basler Paul Bogni abtrat. Nicht vergessen dürfen wir in diesem Rückblick den 1992 verstorbenen Ernst Rohner, der in St. Gallen während mehr als 30 Jahren als Verleger und Drucker des «Motor und Sport» viel für den Verband getan hat. Und dank der 1970 in Angriff genommenen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Amateur-Motorsport-Bund (IMBA) gibt es seither für den SAM mit europäischen Staaten engere Kontakte und für die Sportler im Ausland zusätzliche Startgelegenheiten. Den 50. Geburtstag des SAM konnten drei verdienstvolle Förderer unserer Motorfahrer-Vereinigung nicht mehr erleben. Ende Juli 1971 mussten wir vom 81 jährigen Oscar Rey, dem Gründer und ersten Präsidenten des OMV, Abschied nehmen. Im 1974 verliess uns (ebenfalls im Juli) Max Andreas Maier, der 36 Jahre lang als Redaktor der Verbandszeitung und von 1961 bis 1973 im Zentralvorstand tätig war, und im November auch der (wie MAM) 77jährige Hans Keller, der 43 Jahre dem Vorstand angehörte, 35 Jahre davon als Zentralpräsident. |
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1977— ein denkwürdiges Jahr |
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Änderungen, die sich aufdrängten Der Tod der langjährigen Sekretärin Dora Kasper (1982) hatte die Verlegung der SAM-Geschäftstelle von Kreuzlingen nach Olten zur Folge, wo sie ab dem 1. Februar 1983 von der Firma Zeindler & Partner heute Weber und Partner AG übernommen wurde. Im April 1986 zügelte das Zentralsekretariat erneut, diesmal von Olten nach Egerkingen SO ins Kongresszentrum «Mövenpick». Während die Neuorganisation des Sekretariates auf starke Opposition stiess, die aber bald wie der verstummte, verlief ein weiterer Wechsel widerstandslos. Ende 1984 kündigte der SAM den Vertrag mit der Druckerei H. Brägger (vormals E. Rohner) in St. Gallen, in der das Verbandsorgan «Motor und Sport» mehr als 50 Jahre gedruckt und herausgegeben wurde. Seit 1985 ist der kostengünstigere und modernere Verlag des «Zofinger Tagblatts» im alten Aargauer Zähringerstädtchen der neue Partner des SAM und das «Motorjournal» unsere Zeitung. Die Zentralverwaltung, wie das Sekretariat in jüngster Zeit genannt wird, wurde nach Kündigung Heinz Webers infolge Gesundheitlicher Probleme im Jahr 2000 nach Basel an die Gütherstrasse verlegt, dort ist nun der Sitz unseres Verbandes. |
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Dem 21. Jahrhundert entgegen |
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| Sowohl die Verlegung der Geschäftsstelle wie auch der Verlag und Zeitungswechsel haben sich bestens bewährt. Eine Dienstleistung besonderer Art bietet die Zentralverwaltung jenen Sektionen, denen es - weil in ihren eigenen Reihen geeignete Leute fehlen - gewisse Vorstandsarbeiten (beispielsweise den Beitragseinzug) abnimmt. Bedauerlich ist dagegen die ungenügende Unterstützung der Verbandsleitung, in der der Zentralvorstand und ein Teil der Kommissionen seit langem unterbesetzt sind, durch die Mehrheit der Clubs. Apropos Bestand des SAM: Anfang 1994 umfasste er 81 Sektionen und rund 6000 Mitglieder. 1980 waren es 84 Clubs, 1985 nur noch 79 und 1990 wieder 83. | Für die Zukunft des Schweizerischen Auto- und Motorradfahrer Verbandes haben die Konzepte der Restrukturierungs-Kommission von 1992, die grösstenteils umgesetzt wurden und werden, viel gebracht. Die Finanzen konnten wieder einigermassen stabilisiert werden, und die Mitgliederzahlen steigen stetig, was nicht zuletzt der Zusammenarbeit mit der Allianz Suisse zu verdanken ist. Ueberhaupt ist diese Zusammenarbeit äusserst wertvoll, sowohl für den Verband als auch für die Mitglieder, die mit Versicherungs-Vergünstigungen profitieren können. Es ist aber nach wie vor notwendig, dass verschiedene Sektionen in nächster Zeit aus ihrer Lethargie erwachen und endlich aktiver werden. Nur dann wird der SAM anno 2027 ein würdiges 100. Wiegenfest feiern können. | |