| Trial Hornberg vom 20.06.2010. Bis etwa eine Woche vor dem Trial hätte Hornberg-Wetter geherrscht: Heiss und trocken. Doch dann kam die Schafskälte. Nach 2 nass-kalten Zeltnächten am Metallica-Open-Air in Jonschwil regnete es in der Schweiz am Sonntag weiter. Da waren wir schon froh, dass es in Hornberg zwar kalt war, aber wenigstens trocken blieb. | |||||||
Wetterbedingt wurden die Sektionen eher etwas leichter ausgesteckt. Im Wald war der nassere Boden aber eher griffiger als der staubtrockene Untergrund der letzten Jahre. Total waren am Sonntag 121 Fahrer am Start. Es waren 3 Runden à 10 Sektionen zu absolvieren. Die Vormittagsklassen schafften das teilweise in unter 2 Stunden. Im Laufe des Nachmittags bildete sich dann an Sektion 7 etwas Stau. Bündner vor Spanierin 4 Fahrer der Klasse 5 waren am Start. Vorjahressieger Markus Scherrer konnte mit 43 Strafpunkten auch dieses Jahr die SAM-Wertung für sich entscheiden. Auch in der Tageswertung reichte es damit als 3. noch auf's Podest. Markus Büelers mittlerweile 30-jährige Ossa lief am Morgen nur kurz an, drehte hoch und quittierte dann den Dienst. Also ging's mit stehendem Motor zur Maschinenabnahme. Nach dem Start musste dann erst mal eine halbe Stunde geschraubt werden, bis er mit der gelben Spanierin auf die Strecke konnte. Als Lohn gab es nur 53 Strafpunkte und einen tollen 2. Rang. Dahinter folgte bis nach der 2. Runde noch Beat Christen mit 5 Punkten Vorsprung auf Patrick Villiger. Letzterer steigerte sich aber von einer 24-er auf eine 13-er Runde und wurde schliesslich Dritter mit 65 Punkten vor Beat Christen mit 67 Zählern. Veteranen am zahl- und erfolgreichsten In Klasse 8 war Albert Fürst an Konstanz nicht zu überbieten. 3 Runden à 7 Punkte lautete sein Resultat. Dahinter folgte in der ersten Runde noch Max Uhlmann mit 9 Punkten und Peter Schibli mit 12 Punkten. Peter fuhr dann noch zwei 5-er Runden und kam so mit 22 Zählern noch bis an einen Punkt an Albert heran. Albert und Peter konnten damit auch in der Tageswertung einen Schweizer Doppelsieg feiern. Max Uhlmann lief's dann nicht mehr so gut. Mit total 40 Punkten konnte er sich noch den 3. Rang sichern. Knapp dahinter folgten nämlich Richi Mosimann mit 43 und Max Liechti mit 44 Punkten. Mit viel Gas zum Sieg Die Klassen 6 und 9 hatten nicht gar so leichte Sektionen. Das kam offenbar Newcomer Christian Liechti entgegen, der gerne mal mit etwas mehr Gas als nötig durch die Sektionen prescht und hier bereits den dritten Sieg in Serie feiern durfte. Dahinter folgten Thomas Suremann mit 53 und Vorjahressieger Max Bürki mit 72 Punkten. Therese Läderach belegte als erste Frau im Feld den 4. Rang. Während die Vormittags-Fahrer sich am Mittag zu Steak mit Pommes und Salat oder zur Curry-Wurst ein frisches Weizen vom Fass gönnen durften, gab es für die Nachmittagsklassen zum gleichen Menu auch alkoholfreies Weizen-Bier – angeblich sei alkoholfreies Bier ja ein sehr gutes Sportler-Getränk... Die 3 tapferen Chrampfer Für die Klasse 3-Fahrer gab es wohl auch das eine oder andere schwerere Hindernis zu überwinden – der Stau an Sektion 7 zeugte auch von dieser Tatsache. Michel Zubler aus Uzwil konnte sich mit 58 Punkten, aber immerhin auch 8 Nullern, den zweiten Saisonsieg holen. Die Konkurrenz war allerdings nicht sehr gross – einzig Christian Fäh war auch mit in Klasse 3 am Start. Er schaffte die 30 Sektionen mit 103 Fehlerpunkten. Christian Weilenmann zog es vor, in der schwereren Klasse 2 zu starten. Auch er hatte wohl einen strengen Tag und sammelte 109 Strafpunkte. Ein Bündner, ein Mosimann und die SpoKo Zu guter Letzt die Klasse 4/7 – die hat sich ja schon etwas ausgedünnt – ist sie doch auf dieses Jahr hin von 18 auf 10 Fahrer geschrumpft. Aber dass nur gerade 4 Fahrer am Start sind ist doch eher selten. Nach der ersten Runde lag überraschend Sportkommissär Felix Büeler (also ich) mit 13 Strafpunkten in Führung. Der Vorjahres-Zweite Rolf Schläpfer konnte sich aber von einer 17-er Runde auf zwei 11-er Runden steigern. Ich verschlechterte mich hingegen mit 18 und 19 Punkten in jeder Runde. Die 50 Punkte reichten aber zum 2. Rang und so tat ich es meinem Bruder gleich. Mario Mosimann belegte mit 55 Punkten den dritten Rang, gefolgt vom 2. Sportkommissär Elmar Fraefel – mit der nächsthöheren Schnapszahl, nämlich 66 Strafpunkten. Leider gab es nur in den Klassen 5 und 8 Pokale für die schweizer Delegation. Aber in Hornberg gibt's ja auch immer für alle Fahrer Sachpreise. Der Letzte hatte ja oftmals mehr zu kämpfen als die Pokal-Gewinner und soll deshalb auch etwas erhalten. So durfte auch ich mit einem kleinen Trostpreis nach Hause fahren. |
|||||||
| Quelle: SAM Sportkommission Autor: Felix Büeler | |||||||
| Datum: 24.07.2010 | |||||||
| Rubrik: Sport | |||||||