| Trial Herbolzheim vom 18.09.2011. Im Trialsportcenter Birkenwald des AMC Unterer Breisgau in Herbolzheim waren wir ja dieses Jahr schon einmal zu Gast – Mitte März am ersten SAM-Trial-Trainingslager. | |||||||
Tagessieg für Jan Glarner Am Morgen hatten die Fahrer der Klasse 6/9 schwer zu kämpfen. Weil am Vortag ein Jugend-Trial stattfand, waren viele sehr junge Fahrer am Start – so wie der 12-jährige Jeanot Zubler und der 13-jährige Jan Glarner, aber auch noch jüngere deutsche Fahrer. Und wenn die eine Sektion nicht schaffen, haben sie es halt noch viel schwerer, ihr Motorrad hoch zu schieben oder aus der Sektion zu bringen. Das braucht dann auch etwas mehr Zeit, so dass die Morgen-Klassen eine halbe Stunde länger unterwegs waren als geplant. Jan Glarner gehörte allerdings nicht mehr zu denen, die oft schieben mussten. Mit 51 Strafpunkten aus 4 Runden – wovon eine 7-er Runde holte er sich nicht nur den Sieg in der SAM-Wertung, sondern auch gleich den Tagessieg in Klasse 6 – und das mit 19 Punkten Vorsprung bei 19 gestarteten Fahrern und Fahrerinnen. Dahinter folgte gleich Jeanot Zubler aus Uzwil, der mit 121 Punkten und dem zweiten Platz sein bestes Trial-Ergebnis feiern durfte. Dahinter folgten knapp aufeinander die Klasse 9-Fahrer Max Bürki mit 142 und Josef Landolt mit 146 Punkten. Meier dieses Mal vor Schibli In Klasse 8 mussten die Veteranen auch deutlich mehr Punkte schreiben als letztes Jahr, als der Sieger nach 32 Sektionen nur gerade 7 Strafpunkte hatte. Nicht der beste Start, aber die grösste Steigerung verhalf Ueli Meier zu seinem 4. Saisonsieg. Mit 64 Strafpunkten lag er am Schluss 8 Punkte vor Peter Schibli mit 72 Punkten. Damit standen die beiden auch in der Tageswertung auf dem Treppchen, allerdings hinter dem Lokalmatador und Vereins-Vorsitzenden Bernd Huser. Dritter wurde Peter Läderach mit 83 Punkten und Vierter Albert Fürst, der nach langer Verletzungspause endlich wieder mal an den Start gehen konnte. Knapper Sieg für Olaf Huber In der Einsteiger-Klasse 5 kam es zum Zweikampf zwischen Olaf Huber und Patrick Glarner. Nach 2 Runden lag Olaf mit 39:40 Punkten vorne, nach 3 Runden waren es 3 Punkte Vorsprung – und nach der vierten Runde blieb gerade noch ein Punkt übrig. Olaf Huber gewinnt also mit 71 Punkten vor Patrick Glarner mit 72 Punkten. Auch die beiden wurden Zweiter und Dritter in der Tageswertung. Dritter SAM-Fahrer wurde Sven Wolfensberger mit 117 Zählern. Sieg für Kronenberg, beste Runde für Mosimann Die Klasse 4/7 konnte nach dem Mittag bei besseren Bedingungen starten – Weil der Start auch noch auf 13:30 Uhr verschoben werden musste, war der Boden bis dahin schon recht gut abgetrocknet. Dani Kronenberg aus Hägendorf startete optimal mit einer 10-er und einer 9-er Runde. Die anderen Fahrer hatten in der ersten Runde schon 17 – 30 Punkte. Dani machte noch zwei 4-er Runden und gewann überlegen mit 27 Strafpunkten. Dahinter folgte Mario Mosimann, der am Ende richtig aufdrehte und sogar eine 1-er Runde hinlegte. Ein Total von 37 Punkten reichte bei weitem zum 2. Platz. Die folgenden 4 Fahrer hatten nach 3 Runden 43 Punkte (Rolf Schläpfer) oder 45 Punkte (Felix Eggenschwiler und die Büeler-Brüder) Die letzte Runde entschied also über die Plätze. Alle Fahrer verschlechterten sich in der letzten Runde und alle machten über 10 Punkte: Rolf Schläpfer konnte mit 11 Punkten und total 54 Strafpunkten den 3. Platz sichern. Felix Eggenschwiler klassierte sich mit 56 Punkten vor Felix Büeler mit 57 und Markus Büeler mit 61 Punkten. Zweiter Ossa-Sieg in Folge Der Sieg in der Spezialisten-Klasse 3 ging nach der Grimmialp auch in Herbolzheim an Christian Weilenmann auf seiner Ossa. Mit 30 Strafpunkten und Runden von 17, 4, 5 und nochmals 4 holte er sich auch den dritten Rang der Tageswertung. Der Zweitplatzierte Michel Zubler aus Uzwil musste sich schon 63 Punkte schreiben lassen und Dritter wurde Christian Fäh mit 106 Zählern. Dass es heute keine Staus gab, lag wohl daran, dass wetterbedingt etwas weniger Fahrer am Start waren und diese immer gut auf die Sektionen verteilt waren – somit also keine Sektion viel länger war als die anderen. Dass die Morgenklassen trotzdem länger brauchten lag halt an den Bedingungen – dass halt das eine oder andere Motorrad „geborgen“ werden musste. Wenn man die verschlammten Motorräder am Morgen sah, hätte man aber nicht geahnt, dass die Töffs am Nachmittag so sauber bleiben würden. Wie schon letztes Jahr gibt es jetzt ein Wochenende frei und dann kommt der Endspurt in Grandval und Vandans. Bisher steht erst ein Meister fest, aber in Grandval werden wohl die nächsten Entscheidungen fallen. |
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| Quelle: SAM Sportkommission Autor: Felix Büeler | |||||||
| Datum: 27.09.2011 | |||||||
| Rubrik: Sport | |||||||