| Trial Bischofszell vom 28.05.2011. Dank dem einmal mehr grosszügigen Entgegenkommen der Bischofszeller Stadtbehörde, der Stadtbevölkerung und der Landbesitzer konnte die Arbeitsgemeinschaft Motorclub Bischofszell (MCB), Auto- und Motor-Sportclub Oberthurgau Amriswil (AMCO) und Trial-Team Ostschweiz (TTO) als Organisator wiederum eine attraktive Wettkampfkulisse erstellen. | |||||||
Zu diesem einzigen Event dieser Art in der Schweiz meldeten sich 55 Teilnehmer zum anforderungsreichen Mixparcours mit drei künstlichen Hindernissen in der Oberstadt und fünf natürlichen im Wald an. Auf den vier Durchgängen des drei Kilometer langen Rundkurses wurden sie von vielen Zuschauern begleitet, die die gezeigten Leistungen jeweils mit Applaus honorierten. Bei der Siegerehrung waren Stadtammann Josef Mattle wie Stadträtin Frances Bischof anwesend. Sie dankten für den gezeigten tollen und fairen Wettkampf organisatoren- wie fahrerseits und freuten sich jetzt schon auf ein Wiedersehen, denn die Behörde von Bischofszell will diesen Event im Jahreskalender beibehalten. Anschliessend überreichten sie den Gewinnern die sehr schönen Pokale zusammen mit charakteristischen Rosen, die allesamt erneut von der positiv eingestellten Rosenstadt Bischofszell gesponsort wurden. Mit dem Dank an die Bischofszeller kann auf eine gut besuchte und gelungene vierte Auflage des SAM-Stadt-Trials zurückgeblickt werden, die bei guter Stimmung, reibungsloser und einwandfreier Abwicklung sowie unfallfrei verlaufen ist! Die bereits vierte Auflage des Trials in der Stadt Bischofszell lief mit wenigen Aenderungen auf derselben Strecke ab wie in den vergangenen 2 Jahren. Nach dem Start bei der Bitzihalle ging es zuerst nur auf die andere Seite der Halle zu Sektion 1. Dort war eine Sektion bestehend aus 2 Mulden und diversen Baumstämmen aufgebaut. Hier bestand die grösste Schwierigkeit darin, in und aus der normal liegenden Mulde zu fahren. Ca. 200 m weiter stand dann ein Tiefganganhänger mit Mulden und Baumstämmen darauf und ringsum, sowie einigen Quadersteinen. Von hier ging es zwischen einigen Wohnblocks durch in den nahen Wald hinunter wo an gewohntem Ort die Sektion 3 war. Diese Sektion ist immer etwa gleich ausgesteckt, da die Platzverhältnisse kaum etwas anderes machbar machen. Auch Sektion 4 unterhalb eines Strässleins ist schon bekannt. Hier ging es je nach Klasse mehr oder weniger steil über Wurzeln und ein Bord mehrmals rauf und runter. Nach einer kurzen Weiterfahrt gelangten die Fahrer an Sektion 5. Wenn bis hierhin noch wenige Strafpunkte eingefahren wurden, sollte sich das aber hier ändern. Die Sektion war im Wald an einem steilen Hang ausgesteckt und da es am Freitag noch stark regnete war der Hang dementsprechend glitschig. Zu allem kam noch die sehr knifflige Einfahrt über einen Baumstrunk hinzu. Hier gab es für die meisten Fahrer der Klassen 5 und 8 schon nach dem Strunk oder spätestens bei der ersten Steigung eine Fünf. Die Klassen 3, 4 und 7 kamen da noch mehrheitlich durch, holten sich aber im weiteren Verlauf der Sektion ebenfalls viele Fünfer. Und die nächste Sektion beim Wasserfall war ebenso nass und matschig wie die Sektion 5. Hier hatte es zwar mehr Platz um zu fahren, da aber die Aufstiege eher höher waren kam da nur durch, wer erstens neue Reifen hatte und zweitens auch mit dem 2. oder 3. Gang eingelegt genug stark am Gasgriff drehte. Die Sektion 7 musste dann in der ersten Runde für die grüne Spur abgeändert werden. Es stellte sich heraus, dass die steile Abfahrt aus einer abfallenden Kurve heraus zwischen Bäumen hindurch für diese Klasse zu gefährlich war. Danach führte die Strecke über mehrere 100 m über Wies- und Waldwege am Altersheim vorbei zurück zum Fahrerlager an dessen Ende die Sektion 8 aufgebaut war. Sie bestand aus einem Anhänger, einer Mulde und diversen grossen Holzbunden und Baumstämmen. 7 Fahrer starteten in der Klasse 3, 4 mit Lizenz und 3 Gäste aus dem nahen Ausland. Zuerst schien es hier, dass es zu einem Kopf an Kopf Wettbewerb zwischen Christian Weilenmann und Patrick Fraefel kommen könnte. Nach zwei Runden hatten beide 25 Strafpunkte. Weilenmann konnte sich aber noch stark steigern, fuhr in Runde 3 nur noch 4 Strafpunkte ein gegenüber Fraefel welcher 9 Punkte benötigte und in der letzten Runde musste er keinen einzigen Strafpunkt mehr einstecken. Sensationell diese Nuller Runde in der Klasse 3. Der Sieg ging somit an Weilenmann mit 29 Punkten vor Fraefel mit 41. Dritter wurde mit 65 Strafpunkten Michel Zubler und vierter Christian Fäh mit 119. Die ausländischen Gäste lagen dicht beisammen mit 43 bis 46 Strafpunkten. Insgesamt 17 Fahrer nahmen die grüne Spur in Angriff. Hier setzten sich 2 Fahrer ab. Der Seriensieger Daniel Kronenberg wurde vom Zürcher Patrick Frei diesmal aber sehr stark gefordert. Die beiden lagen über das ganze Trial nie mehr als 2 Strafpunkte auseinander, die letzte Runde fuhren beide mit 5 Strafpunkten. Am Schluss siegte trotzdem Kronenberg mit 34 Strafpunkten. Frei hatte 2 Punkte mehr gelocht bekommen. Mit fast 20 Punkten mehr folgten dann dichtgedrängt Rolf Schläpfer, Felix Eggenschwiler, Mario Mosimann und Willi Müggler auf den weiteren Plätzen. Auch in der Klasse 5 wurde es spannend. Nach 3 Runden gemeinsam in Führung lagen Patrick Glarner und Christoph Arrenbrecht. Und weil beide in der letzten Runde auf 6 Strafpunkte kamen, beendeten sie gemeinsam das Trial mit total 29 Strafpunkten. Die Auszählung der Nuller ergab dann Vorteil und Sieg für Glarner. Er hatte 20 Nuller, Arrenbrecht nur 19. Dahinter folgten mit über 10 Punkten Abstand Beat Christen und Olaf Huber. Nur 12 Teilnehmer waren in der Klasse 8 am Start. Wo blieben da die Senioren? An anderen Trials sind inklusive Gäste 15 - 20 Fahrer am Start. Auch hier ziehen in der Meisterschaft 2 Fahrer vorne weg. Peter Schibli und Ueli Meier sind da kaum zu schlagen. Beide fuhren regelmässige Runden mit 4 - 8 Strafpunkten pro Runde. Am Ende hatte Schibli 22 und Meier 24 Strafpunkte. Für Schibli der dritte Sieg am vierten Trial. Meier wurde zweiter gefolgt von Richi Mosimann mit 14 Strafpunkten Rückstand und Peter Läderach mit noch einem Punkt mehr. Für die roten Spuren wurde in Bischofszell ein einfaches Trial ausgesteckt. Die Strafpunkte liegen zwischen nur 3 und 43 was sogar für den schlechtesten lizenzierten Fahrer nur knapp über einen Punkt pro Sektion ergibt. Heinz Göldi gelangen gleich 2 Nuller Runden. Mit einer 1 und einer 2 aus den Runden 1 und 2 ergab dies einen deutlichen Sieg. Seine total 3 Strafpunkte konnten von niemandem erreicht werden. Jan Glarner dem zweiten gelang zwar auch 2 Mal eine Nuller Runde, die erste mit 8 und die letzte Runde mit 7 Strafpunkten gingen aber deutlich daneben. Auf dem dritten Rang klassierte sich Moreno Nolo mit 20 Strafpunkten. Dieses Jahr blieb es im Gegensatz zu den vergangenen Veranstaltungen auch noch für die Siegerehrung trocken. |
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| Quelle: AMCO / SAM Sportkommission Autor: Bruno Siegenthaler / Elmar Fraefel | |||||||
| Datum: 14.06.2011 | |||||||
| Rubrik: Sport | |||||||