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Sommerferien-Trial in Biberach
Trial Biberach vom 31.07.2011. Nach der Verlegung des Trial Biberach vom Früh-Frühling in den Spät-Sommer versuchte der AMC Biberach dieses Jahr mal ein Trial mitten in den Sommerferien. Ein weiteres Schönwetter-Trial war die Folge. Von den 10 Sektionen wurden zwei im Wäldchen angelegt und eine führte wie jedes Jahr durch das künstliche Bächlein.
Zweiter Platz in Klasse 8 für Ueli Meier auf Montesa - bei guter Fahr-Technik geht's auch mit älterer Töff-Technik
Zweiter Platz in Klasse 8 für Ueli Meier auf Montesa - bei guter Fahr-Technik geht's auch mit älterer Töff-Technik
Am Samstag wird an den deutschen Trials meist ein Jugend-Trial angeboten. Weil dort aber verlangt wird, dass an jeder Sektion die Punkte aufgeschrieben werden, braucht das 10 zusätzliche Helfer. Diese fehlten den Biberachern und deshalb wurde am Samstag stattdessen ein Senioren-Trial durchgeführt. Dazu brachten auch einige Schweizer ihre alten Schätzchen an den Start. Und auch am Sonntag war deshalb der eine oder andere Twinshocker dabei – also ältere Motorräder mit 2 Federbeinen.

Sechster Saisonsieg für Heinz Göldi
Die rote Spur der Klasse 6/9 war mit 6 Startenden recht gut besetzt. Heinz Göldi konnte die Konkurrenz mit 8 Strafpunkten für sich entscheiden und damit auch in der Tageswertung der Klasse 9 auf das dritte Treppchen steigen. Jan Glarner hatte einen schlechten Start und kassierte in der ersten Runde schon 8 Punkte. Dann war er aber der einzige, der eine Nuller-Runde schaffte. Durch einen Einer in der letzten Runde klassierte er sich dennoch knapp hinter Göldi auf dem zweiten Platz. In der Tageswertung war das in Klasse 6 ein guter 5. Platz unter 22 Teilnehmenden. Auf dem dritten Platz folgte Max Bürki mit 34 Punkten.

Patrick Glarner gewinnt das Klasse-5-Duell
In der schwarzen Spur waren die Schweizer Klasse-5-Fahrer nur zu zweit unterwegs. Patrick Glarner aus Linthal konnte das Duell mit 19 Punkten für sich entscheiden. Dass es noch besser gegangen wäre, zeigte er in der letzten Runde, in welcher er nur noch einen einzigen Strafpunkt kassierte. Das reichte auch für ihn zum dritten Platz in der Tageswertung. Zweiter Schweizer wurde Olaf Huber aus Ettenhausen mit 39 Strafpunkten.

Tagessieg für Peter Schibli
Bei den älteren Schwarzen in Klasse 8 war Peter Schibli aus Frauenfeld das Mass der Dinge. Mit zwei 2-er und einer Nuller-Runde – total also 4 Punkten konnte er auch in der Tageswertung zuoberst aufs Treppchen steigen. Ueli Meier aus Heimberg wurde allerdings mit ungleichen „Waffen“ geschlagen: Der Vorjahressieger fuhr das Trial auf seiner alten Twinshock-Montesa. Der Start war etwas harzig, aber im dritten Umgang schaffte er auch mit der Montesa eine 2-er Runde, was ihm mit total 21 Punkten zum zweiten Rang reichte. Knapp dahinter klassierte sich Richi Mosimann aus Affoltern mit 23 Strafpunkten.

Erster Sieg für Mario Mosimann
Die grüne Spur der Klasse 4/7 sah einen neuen Sieger. Seine sechste Saison in dieser Klasse scheint die erfolgreichste zu werden. Mario Mosimann aus Affoltern am Albis konnte nach 2 dritten und einem zweiten Platz in dieser Saison endlich auch den ersten Sieg feiern. Mit einem Total von 32 Punkten konnte er auch Vorjahres- und Serien-Sieger Dani Kronenberg bezwingen, welcher sich mit 34 Punkten knapp geschlagen geben musste. Auf den dritten Platz kam Felix Eggenschwiler mit 41 Punkten. Er war am Samstag mit seiner BSA gestartet, nahm aber für den Sonntag auch noch die moderne 4-Takt-Montesa mit nach Biberach.

Das Klasse-3-Duell geht an Michel Zubler
Die blaue Spur der Klasse 3 bewältigte Michel Zubler aus Uzwil mit 24 Punkten am besten. Damit war er der dritte Schweizer, der es in der Tageswertung auf das dritte Treppchen schaffte. Zweiter wurde Alexander Stampfli mit einem Total von 44 Punkten. Er hatte nach 2 Runden 22 Zähler und holte sich in der dritten Runde nochmal genau so viele. Der dritte Spezialist, Patrick Fraefel startete in der schwersten Klasse 2, musste dort aber einen Ausfall hinnehmen.

Trotz 108 Startenden lief das Trial sehr flüssig; es gab keine Staus und so konnte man vor den Sektionen kaum einmal richtig verschnaufen. Die 30 Sektionen waren schnell absolviert und es konnte früh zum bewährten Biberacher Schaschlik – oder gleich zum nicht weniger verlockenden Kuchenbuffet übergegangen werden.
Quelle: SAM Sportkommission   Autor: Felix Büeler
Datum: 30.08.2011
Rubrik: Sport
 
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