| Trial Grimmialp vom 11.09.2011. Traditionell anfangs September findet in Schwenden im Diemtigtal ein Trial statt welches eine gewisse Einmaligkeit ist. Zum Glück diesmal nicht am ersten sondern am zweiten Wochenende. Am ersten regnete es den ganzen Sonntag, aber als wir am zweiten dort waren schien den ganzen Tag über die Sonne. | |||||||
Leider kamen sehr wenig SAM Fahrer zum Trial. Die Gründe für das wegbleiben sind mir nicht bekannt. Zwei Möglichkeiten stehen im Vordergrund. Die Sektionen sind meistens recht heikel und schwierig ausgesteckt und der sehr kräfteraubende Rundkurs ist auch nicht jedermanns Sache. Wenn dann am Abend die Arme, die Knies oder die Füsse derart schmerzen, dass man am Montag noch nicht fit ist verzichten wohl einige auf diese Anstrengungen. 5 Fahrer starteten in Klasse 3. Die eingefahrenen Strafpunkte liegen knapp über der Norm im normalen Bereich. Christian Weilenmann und Michel Zubler fuhren eine Runde lang eng beieinander liegend. In Runde 2 und in Runde 3 konnte Weilenmann je 4 Punkte Vorsprung herausholen. Am Ende ergab dies den Sieg mit einem Total von 43 Punkten. Zubler holte insgesamt 49 Strafpunkte. Mit 59 Punkten beendete Erich Felder das Trial auf Rang 3. Auch er steigerte sich von Runde zu Runde, vermutlich durch seinen eigenen Fanclub angetrieben. Dieser ist auch einmalig. Die ganze Gruppe reist jeweils am Samstag an mit Lieferwagen und aufgeladenem Rapid inkl. Anhänger. Am Abend und meistens bis am Morgen wird dann irgendwo am Bach eine Party gefeiert und am Sonntag fährt die ganze Gruppe mit dem Ding ein Stück hinauf zu den Sektionen um Erich lautstark bei seinen Versuchen im Gelände zu unterstützen. Christian Fäh gelang die erste Runde am besten. Bei den weiteren 2 Durchgängen setzte es mehr Strafpunkte ab, sodass er mit 103 Punkten auf Rang 4 fuhr. Alexander Stampfli musste in der letzten Runde aufgeben. Patrick Fraefel fährt normalerweise beim SAM auch in dieser Klasse. Da er aber auch die FMS Meisterschaft in der Elite Klasse fährt konnte er hier nicht gewertet werden. Die Fahrer der FMS hatten total 5 Runden zu fahren, deren 2 schon am Samstag. Bei den Klasse 4 und 7 starteten nur 4 Fahrer. Ich selbst fuhr als Wasserträger mit Patrick mit und konnte so unmöglich zusätzlich noch unsere Sektionen fahren. Hier gelang dem Domat Emser Rolf Schläpfer der erste Sieg im 2011. Offenbar half ihm, dass die Sektionen 4 und 6 im Wasser ausgesteckt waren und auch einige andere in eher schmierigem Gelände lagen. Der Sieg kam aber erst in der letzten Runde zustande, weil der bis dahin etwa gleich starke Felix Eggenschwiler die letzte Runde sehr schlecht beendete. Mit 2 mittelmässigen und einer guten Runde mit auch nur 16 Strafpunkten kam Felix Büeler auf Rang 3. Mario Mosimann hatte auch in der dritten Runde am meisten Probleme und wurde vierter. Mit den Total Punkten 41, 47, 62 und 87 waren auch unsere Klasse 4 und 7 Fahrer im guten Bereich in Sachen Schwierigkeitsgrad. Die Fahrer der Klasse 5 fuhren im vergangenen Jahr in der FUN Spur, also der einfachsten. Dies missfiel aber einigen, weil es doch sehr leicht ist und sie eine gewisse Anforderung suchen. Das wurde von der Spoko mal so beschlossen, weil das Niveau der Klasse 5 früher tiefer war. So beschlossen die Fahrer in einer Telefonrundfrage untereinander, in der roten OPEN Spur zu fahren. Da dies alle so wollten hatte auch die Spoko nichts dagegen und so fuhren sie dieses Jahr rot. Im Nachhinein gesehen war dies richtig, aber mit Vorbehalt (siehe Schluss dieses Abschnittes). Sie hatten zwar zur Norm auch etwas zu viele Punkte, aber es lag noch im Rahmen. Der Sieger Patrick Glarner kam auf 61 Strafpunkte. Ihm gelang als einzigem eine Runde mit weniger als 20 Strafpunkten. Olaf Huber als zweiter hatte am Ende 78 und Beat Christen 93. Bei Sven Wolfensberger wurden aber schon 107 Punkte in die Karten geknipst. Roman Gubser gab schon in der ersten Runde auf. An dieser Stelle muss ich aber unbedingt noch einfügen, dass es sich bei diesen Fahrern um die vordersten der Meisterschaft handelt, dass also die hinteren Fahrer hier eindeutig überfordert gewesen wären. Aus der Telefonrundfragerei war mir aber bekannt, dass die weiter hinten klassierten Fahrer fast durchwegs im Voraus sagten, dass sie nicht am Start seien. Sollten in Zukunft auch die hinteren Fahrer mitmachen müsste man diese Klasse wohl wieder in der FUN Spur fahren lassen. Denn im Grundsatz gilt: Die Sektionen müssen auch für schlechter klassierte Fahrer fahrbar sein und nicht für die besten der Klasse. Speziell die Klasse 8 war untervertreten. Von 19 Fahrern waren nur 5 auf der Grimmialp. Sieger mit grossem Vorsprung wurde Ueli Meier mit 51 Strafpunkten. Sein härtester Gegner Peter Schibli war nicht vor Ort. Als Zweiter klassierte sich Rene Ruf mit 113 Strafpunkten. Er hatte vor allem in den ersten beiden Runden viele Fehler, konnte sich dann in der letzten Runde aber von 42 auf 29 Strafpunkte verbessern. Und nur einen einzigen Strafpunkt mehr hatte am Ende Kaj Zubler. Rene Gerber musste in der letzten Runde aufgeben. Dasselbe passierte schon in der ersten Runde Hans Felder. Von ihm weiss ich den Grund. Er stürzte in der Abfahrt von der Alp und holte sich eine Verletzung an der Schulter. Auch bei dieser Klasse ist die zu fahrende rote Spur am obersten Limit. Für die vorderen Fahrer kein Problem, wenn aber die hinteren über 100 Punkte haben ist das sehr happig. Das Problem an den FMS Veranstaltungen ist einfach, dass unsere Kategorien nicht gut zusammenpassen. Entweder ist es zu leicht oder zu schwer. Der SAM hat mit der schwarzen Spur ein Mittelding zwischen der Open und Fun Spur der FMS. In Sachen Meisterschaft sind die ersten Entscheidungen gefallen. Neuer Meister in der Klasse 3 ist Michel Zubler aus Uzwil auf GAS GAS. Die weiteren Plätze dort sind noch offen. In der Klasse 4/7 ist immer noch alles offen. Dani Kronenberg und Felix Eggenschwiler liegen gemeinsam an der Spitze. In Klasse 5 hat Patrick Glarner nun einen Vorsprung von 22 Punkten auf Olaf Huber den er vermutlich verteidigen kann. In der Klasse 8 machen Peter Schibli und Ueli Meier den Meister unter sich aus, Schibli hat 14 Punkte Vorsprung. Und in der Klasse 6/9 fehlt Heinz Göldi nur noch ein einziger Punkt zum Meister. |
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| Quelle: SAM Sportkommission Autor: Elmar Fraefel | |||||||
| Super Video von Sergio, dem Profi-Trial-Fotografen | |||||||
| Datum: 26.09.2011 | |||||||
| Rubrik: Sport | |||||||