| Trial Bassecourt vom 25.06.2011. In Bassecourt starteten zum 2. Male nach 2010 die Fahrer des SAM und der FMS zur selben Zeit am selben Ort. Dieses Trial wurde in der Stadt gestartet, dann ging es auf einen mehrere km langen Rundkurs und wieder zurück zur Sektion 9, welche unmittelbar neben Start und Ziel mitten auf dem Parkplatz beim Gemeindehaus aufgebaut war. | |||||||
Leider war das Starterfeld mit nur ca. der Hälfte der Lizenzierten SAM Fahrer erschreckend klein. Den Grund dazu kenne ich nicht. Das Trial fand zwar an einem Samstag statt, was somit sogar einen freien Sonntag ergab. So könnte man eigentlich mehr Fahrer erwarten. Der Weg nach Bassecourt ist auch von der Ostschweiz aus in 2 Stunden zu schaffen, also ab dem Mittelland ideal gelegen und ohne langen Anreiseweg. Ganz besonders schlecht war die Klasse 8 mit nur 5 Fahrern vertreten. Letztes Jahr waren die Sektionen vor allem für die Klasse 7viel zu einfach ausgesteckt. So entschloss sich die Spoko unsere Klasse 7 Fahrer in der weiss / roten FMS Challenge Spur fahren zu lassen. Im Voraus bestätigte mir der Veranstalter am Telefon, dass die Sektionen etwa gleich wie 2010 ausgesteckt würden. Da nun aber eine Woche zuvor anlässlich des FMS Laufes in Fully reklamiert wurde, dass es zu einfach sei, haben die Leute in Bassecourt den Massstab gleich höher angesetzt. Die Quittung erfolgte dann am Trial sofort, speziell für unsere „grünen Fahrer“. Fast alle Challenge Sektionen waren kaum oder nur mit 3 Punkten befahrbar. Unsere Klasse 3 fuhr in den weissen Spuren. Alexander Stampfli und Christian Weilenmann holten sich in allen 4 Runden ähnlich viele Strafpunkte und zum Schluss lag Stampfli auch nur 2 Punkte vor dem Zürcher. Michel Zubler konnte den beiden nicht ganz folgen, obwohl er in der dritten Runde die wenigsten Strafpunkte aller 3er Fahrer erhielt. Für Christian Fäh lief es dann erst in der letzten Runde recht gut. In der Klasse7 gelang Felix Eggenschwiler ein tolles Trial. Er legte drei erste gute Runden hin, konnte aber seinen Vorsprung trotz sehr schlechter letzter Runde noch retten und lag am Ende noch 3 Punkte vor Rolf Schläpfer. Auf den dritten Rang folgte Felix Büeler und mit nochmals 10 Punkten mehr sein Bruder Markus. Patrick Glarner aus Linthal fährt bei den Fünfern immer zuvorderst mit. Auch hier konnte er sich wieder durchsetzen und siegte mit 53 Strafpunkten vor Olaf Huber mit 59 und Beat Christen mit 73. Christoph Arrenbrecht sorgte für den einzigen Ausfall des Tages. Erst am Sonntag konnte sich Peter Schibli definitiv als Sieger in der Klasse 8 feiern lassen, einen Punkt vor Ueli Meier. Bei der Siegerehrung am Samstag war es noch anders. Der Grund: Nach dem Trial und während der Siegerehrung auf Platz stellte sich heraus dass mit dem Punkte zusammenzählen etwas nicht stimmen konnte. Also wurden sämtliche Rundenkarten am Sonntag Morgen nochmals zusammengezählt. Daraus ergab sich dann, dass Schibli besser klassiert war als Meier. Dahinter folgten Peter Läderach mit 53, Max Uhlmann mit 58 und Richard Mosimann mit 82 Punkten. Die Klassen 6 und 9 waren ganz gut vertreten. Der Sieg ging an Carl Heierli. Er lag mit total 16 Strafpunkten nur einen einzigen Punkt vor Heinz Göldi und dieser wiederum auch nur einen Punkt vor Jan Glarner. Bei den 4. und 5. klassierten Jeanot Zubler und Max Bürki mussten am Sonntag nach dem normalen zusammenzählen wegen Punktegleichheit auch noch die Nuller gezählt werden was Vorteil Zubler ergab. Das Trial als solches war sehr schön (als Anmerkung hörte ich: Warum nur musste man in Sektion 1 ganz am Anfang so in den Dreck fahren, obwohl es gar nicht darauf angekommen wäre darum herum zu fahren?). Leider gab es im Darum herum (Organisation) aber doch einige Diskussionen, welche die Staus betrafen, welche das Startgeld betrafen und welche die sehr unterschiedlich langen Sektionen betrafen. |
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| Quelle: SAM Sportkommission Autor: Elmar Fraefel | |||||||
| Datum: 23.07.2011 | |||||||
| Rubrik: Sport | |||||||