| Trial Grimmialp vom 06.09.2009. Das Trial Grimmialp wird seit 2002 als 2 Tages Veranstaltung ausgetragen. Der Veranstalter sagt, dass sich der grosse Aufwand mit einem Trial über 2 Tage besser rechne. Am Samstag sind jeweils 2 und am Sonntag 3 Runden zu fahren. | |||||||
Da es ratsam ist für dieses 12 km lange Trial in grobem Gelände auch einiges an Reservematerial sowie Getränke und Essen mitzunehmen, packte ich den Rucksack mit dem Material und fuhr das ganze Trial zusammen mit Sohn Patrick. Wir hatten in den ersten Minuten zu starten, was Patrick in den ersten 3 Sektionen gar nicht gefiel. Ueber Nacht hatte es viel Tau gegeben und die Spuren in den Sektionen waren deshalb für die ersten Fahrer sehr glitschig. Prompt setzte es für ihn in der weissen Spur 2 Dreier und einen Fünfer ab. Meine Spur, die rote, gab in dieser Hinsicht keine Probleme. Ab Sektion 4 waren die Sektionen teilweise im Wasser und auf Felsen, womit die Feuchtigkeit keine grosse Rolle mehr spielte und später als die Sonne dann fast alles beschien wurde es auch in der weissen Spur besser. Weil für eine Runde etwa 2 Stunden einzuplanen sind, kommt es auf der Grimmialp immer vor, dass man nur die unmittelbar vor oder nach einem gestarteten Fahrer sieht. Von den meisten SAM Fahrern sah ich deshalb während des ganzen Tages schlichtweg nichts. Nun doch noch eine Zusammenfassung anhand der Rangliste und dem wenig gesehenen. In der Klasse 3 fehlte zum dritten Male in Folge Stefan Manser. Zu seinem dritten Saisonsieg mit total 46 Strafpunkten kam Christian Weilenmann. Dies ist umso erstaunlicher, weil er zusätzlich auch noch als Wasserträger für den Interfahrer Cedric Fux amtete. Der Zweite, Michel Zubler und der Dritte, Rene Weilenmann hatten beide 55 Strafpunkte, Zubler allerdings einen Nuller mehr. Patrick Fraefel wurde vierter. Er zerbrach an seiner GAS GAS auf der Alp in Sektion 6 den Schalthebel und musste bis hinunter ins Tal inklusive Sektionen 7- 10 die Gänge jeweils von Hand einlegen. Ich hatte wohl Werkzeug und Ersatzteile dabei, aber seit er das neue Motorrad hat, passen die Sherco Teile nicht mehr. Da müssen wir wohl nachrüsten Christian Weber kam zu seinem ersten Tagessieg in den Klassen 4/7. Zwei 13er und eine 12er Runde standen auf seinen Karten. 5 Punkte mehr, also 43 standen am Ende auf Patrick Frei’s Karten. Er ist immer ein Sieganwärter auf der Grimmialp. Schon in den vergangenen Jahren war er mehrmals auf den vordersten Plätzen. Der dritte Rang ging an Rolf Schläpfer mit 48 Strafpunkten. Er war wie immer wie ein Schnellzug unterwegs. Das geht immer schon beim einschreiben los. Dort der erste für den ersten Startpatz, dann volle Pulle ab zu den Sektionen, zu Fuss schnell anschauen und sofort fahren. Somit entging er jedem Stau, kam nach etwa 1.5 Stunden aus der ersten Runde zurück, lange bevor überhaupt die letzten Fahrer gestartet waren. Dies bedeutete dann auch, dass ebenfalls die zweite Runde genauso schnell gefahren werden konnte, weil er sich immer sofort wieder als erster anstellen konnte (die anderen Fahrer müssen ja alle die Sektionen noch anschauen). Erst in der dritten Runde ging es noch etwas langsamer zu, als auch er an den letzten Sektionen noch kurz gestaut wurde. Uebrigens hat er einen Nachahmer gefunden. Markus Scherrer, ebenfalls aus Graubünden war etwa gleich schnell unterwegs. Beide hatten zwei Runden fertig und begannen die Dritte, als ich und Patrick an den ersten Sektionen der zweiten Runde waren. Der oben erwähnte Markus Scherrer ist trotz oder wegen der Schnelle auf dem besten Weg die Klasse 5 Meisterschaft zu gewinnen. Er feierte seinen 5. Saisonsieg mit einem total von 28 Punkten. Markus Büeler kämpfte sich mit seiner Oldtimer Ossa auf den hervorragenden 2. Platz mit nur 3 Punkten Rückstand auf Scherrer. Dritter, schon etwas abgeschlagen mit 47 Punkten wurde Beat Christen. Die Klasse 8 wurde von Albert Fürst mit Runden à 3, à 4 und nochmals 3 (also total 10) Strafpunkten dominiert. Auch er ist in der laufenden Meisterschaft führend. Peter Vogelsang missriet die erste Runde, in den zwei folgenden konnte er mit Fürst mithalten, womit in der Wertung der zweite Rang mit 16 Strafpunkten herausschaute. Mit der gleichen Punktzahl kam Kaj Zubler ins Ziel zurück. Der Dritte Rang war die Folge, hatte er am Ende 24 Nuller gefahren im Gegensatz zu Vogelsang welcher 25 Nuller hatte. Und sogar der vierte Richi Mosimann hatte zum Schluss 16 Strafpunkte, aber mit 20 Nullern noch weniger als die beiden andern. Richi war somit der Verlierer des Tages. Er hatte schon am Samstag Pech, als er in Sektion Eins eine Böschung runterstürzte, gegen Felsen und Baumstrüncke prallte, sich aber glücklicherweise nicht allzu viel wehtat. Nach viel Regen am Freitag, aber schönstem Wetter am Samstag und Sonntag waren sowohl Sektionen als auch Zwischenstrecke ordentlich gut zu befahren. Somit konnten wir die zwei Tage in den Bergen richtig geniessen. |
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| Quelle: SAM Sportkommission Autor: Elmar Fraefel | |||||||
| Datum: 23.09.2009 | |||||||
| Rubrik: Sport | |||||||